JPN Joji Kawase: Aussbildung der Skiinstrukteure in Japan
LECTURE
Prüfungswesen in Japan
Referent: Joji KAWASE, Vorsitzender des Prüfungsausschusses des Japanischen Skiverbandes (SAJ)
Prüfungswesen in Japan
Die Ausbildung der Skiinstruktere in Japan hat einen engen Zusammenhang mit den Verhältnissen in der Gesellschaft in den letzten 70 Jahren, einer Zeitspanne der Geschichte des Japanischen Skiverbandes. Seit den 60er Jahren bis in die Zeit des großen wirtschaftlichen Aufschwungs entwickelte das Umfeld um den Skilauf sehr rasch, so daß die Skifahrer Bequemlichkeiten genießen konnten. Das Interesse am Skisport wuchs unter dem Volk, und die Anzahl der Skifahrer nahm ruckartig zu. Damals war es eine dringende Aufgabe, Instrukteure auszubilden. Dann kam die Zeit der Informationsgessellschaft, in der die Denkweise der Japaner einen großen Wandel erfuhr. Die Skifahrer forderten Bequemlichkeiten in vielen Hinsichten und bestanden auf ihre Vielfalt der Interessen. Nach 2000 steckt die Gesellschaft in der Flaute, und das Umfeld um den Skilauf änderte sich somit auch drastisch. Die Forderung nach dem lebenslangen Sporttreiben und Lernen wurde immer lauter in der Gesellschaft. Der Skiverband verfolgt das Ziel, Instrukteure mit hoher Qualität auszubilden, um den Bedürfnissen gerecht zu werden.
Bereiche der Prüfungen
Im Hinblick auf die Ziele und die Orientierungen der Skifahrer gibt es 2 große Bereiche in den Prüfungen in Japan: den Bereich „Instrukteure" und den Bereich „Badge Tests" für die Bewertung des fahrtechnischen Niveaus der Skifahrer.
Im Bereich „Instrukteurenprüfung" gibt es die „Skiinstrukteurernprüfung", die „Assistentskiinstrukteurenprüfung" und die „Anerkennung als Übungsleiter für lebenslanges Skifahren". Die Skiinstrukteurenprüfung wird vom Japanischen Skiverband (der SAJ) und die Assistentskiinstrukteurenprüfung von den Mitgliedsverbänden der SAJ veranstaltet.
Der Bereich „Badge Tests" ist in „Prize Tests", „Skiabzeichentests" (sog. „Badge Tests") und „Skiabzeichentests für Kinder" unterteilt. Die „Prize Tests" sind die höchste Stufe in der Bewertung des fahrtechnischen Niveaus. In den „Badge Tests" können die Skifahrer nach dem Lernen in Skischulen ihr fahrtechnisches Niveau bestätigen lassen. In den „Skiabzeichentests für Kinder" lernen die Kinder Spaß am Skilauf und Rennlauf kennen.
Nun möchte ich die Prüfungen im Instrukteurenbereich erläutern.
Instrukteurenprüfung
Um zur Prüfung zugelassen zu sein, gibt es einige Voraussetzungen.
1. Der Bewerber muß Mitglied der SAJ sein.
2. Der Bewerber besitzt die Assistentskiinstrukteurenlizenz, hat 2 Jahre Erfahrung im Unterrichten und muß älter als 23 Jahren sein.
3. In den 2 Jahren der Erfahrung im Unterrichten muß der Bewerber den Lehrgang für Skiinstrukteure abschließen. Im Lehrgang wird das aktuelle Thema mit den zeitgemäßen Aufgaben behandelt, damit die Skiinsstrukteure durch den Besuch des Lehrgangs sich fortbilden, Kenntnisse über die neuesten Informationen erhalten und verstehen.
4. Der Bewerber muß den obligatorischen Ausbildungslehrgang von 40 Std. abgeschlossen haben.
Der obligatorische Ausbildunglehrgang von insgesamt 40 Std. besteht aus: der Grundlagentheorie (12 Std.), dem Praktikum in der Methodik (6 Std.) und dem Unterrichtspraktikum (22 Std.). Er ist vorgeschrieben, um die Qualifikation als Skiinstrukteur zu verbessern.
Die Grundlagentheorie hat die folgenden Themenfelder.
1. Skigeschichte: Geschichte des Skilaufs der Welt und des Japans und die Entwicklung der Skitechnik
2. Skiinstrukteurwesen: erforderliche Qualifikationen der Skiinstrukteur und seine Rolle
3. Bewegungseigenschaften und Aufbau der Techniken im Skilauf: Verstehen der Technik und der Bewegungen des Skilaufs im Japanischen Lehrplan
4. Methodik: konkrete Aspekte im Skiunterricht im Hinblick auf den Skilehrplan
5. Trainingslehre: allgemeinen Prinzipien über das Training für den Skilauf
6. Erforderliches Wissen über Wetter und Sicherheitsvorkehrungen: notwendige Kenntnisse für die sichere Gestaltung des Skiunterrichts
7. Verletzungsvorbeugungen: Kenntnisse über die Eigenschaften der Skiunfälle und der Skiverletzungen und Vorbeugung des Unfalls
8. Wettkampfregeln: Wissen über Wettkampforganisation und Bezug zum Skiunterricht
9. Sonstiges erforderliches Wissen: Skiausrüstung, Skiterminologie, aktuelle Informationen, u.a.
Aufbau des Ausbildunglehrgangs
Praktikum in der Methodik
1. Erstellung des Unterrichtsplans: Kursdauer und Kursinhalt
2. Praktikischer Unterricht: Praxis im Unterrichten von Einzelgästen, Gruppen, Anfängern, u.a.
3. Bewertung des Unterrichts: Bericht über den Unterricht erstellt vom Lehrgangteilnehmer
Unterrichtspraktikum
1. Fitneß: Dehnübungen und Muskeltraining für den Skilauf
2. Einführungsstufe: in Gruppenunterricht
3. Grundstufe: 3 Aufgabenbereiche
* Schwungansatz mit Rutschen: vom Pflugschwung mit Außenski als Hauptfaktor der Bewegung zum Grundparallelschwung
* Schwungansatz mit Pivotbewegung: vom Pflugschwung mit beiden Ski als Hauptfaktoren der Bewegung zum Parallelschwung
* Schwungansatz mit Carven: vom Pflugschwung mit Innenski als Hauptfaktor der Bewegung zum Parallelschwung
4. Entwicklung von der Anwendungsstufe zur Fortgeschrittenenstufe: situationsangepaßtes Fahren mit Parallelschwung
5. Effektives Einsetzen der Übungen: effektvolle Übungen mit Stockeinsätzen und Technikprogrammen
6. Erste Hilfe im Unterricht: Grundlage der Erste Hilfe und erforderliche Handlungen als Instrukteur
Kernpunkte in der Skiinstrukteurenprüfung
Die Idee der Ausbildung ist die Ausbilung der Instrukteure mit hoher Qualität. Im Jahr 2006 hat die SAJ das System der Bewertungskategorien eingeführt, um mehr Rücksicht auf die Skifahrer mittleren Alters und Skifahrerinnen aus dem Blickpunkt des lebenslangen Sporttreibens zu nehmen und um der zurückgehenden Bewerberzahl entgegenzusetzen. Dieses System soll die Bewerber dazu motivieren, sich der Prüfung zu unterziehen und weiterzumachen im Falle des Scheiterns.
Es gibt praktische Prüfung und theoretische Prüfung.
Praktische Prüfung
Bewertungskategorie A: Schwungansatz mit Rutschen in den folgenden 3 Fahrformen
* Pflugbogen: mittlere Radien; flacher bzw. mittelsteiler Hang; präparierte Piste; 6 Bögen
Die Skispitze wird schwungeinwärts gedreht, und folglich wird das Skiende nach Außen geschoben.
* Stemmschwung: große Radien; mittelsteiler bzw. steiler Hang; unpräparierte Piste; 4 Schwünge
* Parallelschwung: kurze Radien; steiler Hang; präparierte Piste; freies Fahren
Bewertungskategorie B: Schwungansatz mit Pivotbewegung in den folgenden 3 Fahrformen
* Pflugschwung: mittlere Radien; flacher bzw. mittelsteiler Hang; präparierte Piste; 6 Schwünge
* Parallelschwung: große Radien; steiler Hang; präparierte Piste; 6 Schwüunge
* Parallelschwung: kurze Radien; mittelsteiler bzw. steiler Hang; unpräparierte Piste; freies Fahren
Bewertungskategorie C: Schwungansatz mit Carven in den folgenden 2 Fahrformen
* Parallelschwung: mittlere Radien; mittelsteiler Hang; präparierte Piste; 6 Schwünge
* Parallelschwung: große Radien; mittelsteiler Hang; präparierte Piste; 6 Schwünge
Bewertungskriterien
Bewertung der Praxis
1. Erhält der Prüfling 80 Punkte (von insgesamt 100 Punkten) in einer Fahrform, dann gilt es als bestanden in dieser Fahrform.
2. Der Prüfling wird in einer Fahrform von 3 Prüfern bewertet. Wenn 2 von den Prüfern den Prüfling als bestanden bewertet, ist er erfolgreich in dieser Fahrform.
3. In der praktischen Prüfung wird der Prüfling als bestanden bewertet, wenn er in allen 8 Fahrformen in 3 Bewertungskategorien von A, B und C besteht.
Bewertung von Theorie und Aufsatz (Bewertungskategorie D): Aufgaben aus dem Inhalt des Ausbildungslehrgangs und Aufsatz
Erhält der Prüfling über 60 % der vollen Punktzahl von 200, gilt es als bestanden in der Bewertungskategorie D.
Gesamtbewertung
In der gesamten Prüfung wird der Prüfling als bestanden bewertet, wenn er in 3 Bewertungskategorien (A, B und C) in Praxis und in der Bewertungskategorie D in Theorie besteht.
Wenn ein Prüfling unglücklicherweise scheitern sollte, gibt es ein System, in dem er die fehlende(n) Bewertungskategorie(n) nachholen kann. Das ist das Prüfungssystem mit Bewertungskategorien.
Prüfungssystem mit Bewertungskategorien
Dieses System ist mit dem Ziel eingeführt, daß sich die Skifahrer mittleren Alters und die Skifahrer der Altersgruppe, die als „Third Age" genannt wird, mit ihren Wertvorstellungen der Prüfung unterziehen können im Hinblick auf die Erhaltung und Förderung von Gesundheit und Fitneß. Das System soll auch zur Verbesserung der Qualifikation der Instrukteure beitragen.
Der Bewerber, der in der Prüfung gescheitert hat, darf in seiner(n) fehlenden Bewertungskategorie(n) am Ergänzungslehrgang teilnehmen, um sich für die Prüfung im nächsten Jahr vorzubereiten. Er hat damit Gelegenheit, seine Schwäche zu verbessern.
In einer Frist von 3 Jahren nach dem Jahr der ersten Prüfung muß der Bewerber in allen Bewertungskategorien die Prüfung bestehen.
Um die Altersschicht der Bewerber zu verbreitern, gibt es den Ergänzungslehrgang für die Bewerber von „Third Age". Sie können weiter in der Prüfung mitmachen.
Die SAJ bestimmt Institutionen, die den Ergänzungslehrgang abhalten können.
1. Mitgliedsverbände der SAJ (48 Verbände)
2. Speziallehrgang für Skiinstrukteure und Bewerber veranstaltet von der SAJ: getrennte Gruppe(n) der Bewerber für Instrukteurenprüng
3. Skischulen mit dem Anerkennungsgrad A von der SAJ: nach Wahl des Bewerbers
Gesichtspunkte in der Prüfung
Der Hauptgesichtspunkt in der Prüfung liegt in der Themasetzung im Lehrplan: Ursachen der Bewegung im Skilauf". Die gestellten Vorgaben in der Technik müssen in der Prüfung gezeigt werden. Zusätzlich werden die ergänzenden Bewegungsaufgaben bewertet.
In den Ursachen der Schwungbewegung wird die Bewegungsqualität wichtiger als die Bewegungsform gesehen.
In der Bewegungsqualität gibt es 3 Gesichtspunkte.
1. Bewegungsaufbau: räumliche Dosierung der Körperbewegung; Position; Kanteneinsatz
2. Bewegungsqualität: zeitliche Dosierung der Körperbewegung; Gleichgewicht; Rhythmus; Timing
3. Dosierung der Kräfte: Kontrolle der Geschwindigkeit und Schwungradien
Im Konkreten sind die Gesichtspunkte wie: Position im Gleichgewicht; Timing im Bewegungsaufbau; rhythmischer Wechsel der Kräfte.
Das aktuelle Thema des Lehrgangs lautet das Lernen des Parallelschwungs.
In der Methodik der Skitechnik gibt es 2 Aspekte von der „Technik des Bremsens" und der „Technik des Vorwärtsgleitens". Im Lernvorgeng des Parallelschwungs denken wir, daß es effektiver ist, den Bremsfaktor zu verringern. Unser Vorschlag heißt, das Vorwärtsgleiten zu lehren.
Der Grund dieses Vorschlags liegt in der Verbreitung der „neuen" Skiausrüstungen, die zur konsequenten Technik. Wir unterteilen die „Ursachen der Schwungbewegung" in dem „Anteil des Bremsfaktors als Voraussetzung der Geschwindigkeitskontrolle" und in dem „Blickpunkt auf dem Hauptfaktor in der Skiführung".
Ideen der Grundlage der Bewertung
In der Prüfung steht die Ausnutzung der Schwerkraft im Kern der Technik. Das wird im Lehrplan und im Lehrgang behandelt. Die Schwungtechnik legt den Schwerpunkt auf „Fallbewegung durch Schwerkraft".
Im Blickpunkt „Ursachen der Schwungbewegung" stehen die folgenden 3 Formen des Mechanismus als technische Faktoren im Unterricht.
1. Schwungansatz mit Rutschen
2. Schwungansatz mit Pivotbewegung
3. Schwungansatz mit Carven
Die konkreten Vorgaben bei den einzelnen Mechanismen heißen: „Außenskiführung", „Innenskiführung" und „Körperbewegung in Kombination von beiden".
Wichtig ist es, daß dies mit dem Thema des Lehrgangs übereinstimmt. Es ist von Selbstverständlichkeit, daß der Instrukteur als Fachmann der Vermittlung der Technik das versteht.
Das aktuelle Thema des Lehrgangs stellt die folgenden Voraussetzungen für den Aufbau der Schwungbewegung.
1. Vorhanden der Energie fürs Bewegen
2. Belastung auf Schneefläche
3. Kanteneinsatz
Die Hauptaufgabe besteht darin, im ständigen Sich-Bewegen und auf der Grundlage der Gleichgewichtshaltung die Verteilung der Belastung und die Dosierung des Kanteneinsatzes gleichzeitig auszuführen.
In der Ausnutzung der Schwerkraft spielen die Stabilität der beidbeinigen Belastung, die Priorität der Innenskibelastung und die Rationalität der Talskibelastung die wichtige Rolle in der Technik.
Bildliche Darstellung der Punktbewertungen
Es gibt ein und dasselbe System der Punktbewertung sowohl in den „Badge Tests" vom 5. bis zum 1. Grad, als auch in den „Prize Testst", und als auch in den Instrukteurenprüfungen. Je nach der Stufe der Tests bzw. Prüfungen gelten mindestens 50 Punkte von insgesamt 100 Punkten in einer Fahrform als Maßstab des Bestehens in dieser Fahrform.
Die Fahrformen in den „Prize Tests" werden von 3 Prüfern bewertet, und der Durchschnitt von Punkten der 3 Prüfern wird als erworbener Punkt des Prüflings bewertet.
Im „Crown Prize Test" liegt der erforderliche Maßstab für das Bestehen bei 80 % der vollen Punktzahl von 100. Erwirbt der Prüfling mehr als 480 Punkte in 6 Fahrformen, dann gilt er als erfolgreich.
Im „Technical Prize Test" liegt der erforderliche Maßstab für das Bestehen bei 75 % der vollen Punktzahl von 100. Erwirbt der Prüfling mehr als 450 Punkte in 6 Fahrformen, dann gilt er als erfolgreich.
Die Fahrformen im 1. und 2. Grad in den „Badge Tests" werden von 3 Prüfern bewertet, und der Durchschnitt von Punkten der 3 Prüfern wird als erworbener Punkt des Prüflings bewertet.
Im 1.Grad in den „Badge Tests" liegt der erforderliche Maßstab für das Bestehen bei 70 % der vollen Punktzahl von 100. Erwirbt der Prüfling mehr als 350 Punkte in 5 Fahrformen, dann gilt er als erfolgreich.
Im 2.Grad in den „Badge Tests" liegt der erforderliche Maßstab für das Bestehen bei 65 % der vollen Punktzahl von 100. Erwirbt der Prüfling mehr als 260 Punkte in 4 Fahrformen, dann gilt er als erfolgreich.
Das Niveau im 3., 4. und 5. Grad in den „Badge Tests" wird von einem Prüfer während des Unterrichts bewertet.
Im 3.Grad in den „Badge Tests" liegt der erforderliche Maßstab für das Bestehen bei 60 % der vollen Punktzahl von 100. Erwirbt der Prüfling mehr als 60 Punkte, dann gilt er als erfolgreich.
Im 4.Grad in den „Badge Tests" liegt der erforderliche Maßstab für das Bestehen bei 55 % der vollen Punktzahl von 100. Erwirbt der Prüfling mehr als 55 Punkte, dann gilt er als erfolgreich.
Im 5.Grad in den „Badge Tests" liegt der erforderliche Maßstab für das Bestehen bei 50 % der vollen Punktzahl von 100. Erwirbt der Prüfling mehr als 50 Punkte, dann gilt er als erfolgreich.
Das gleiche System gilt auch für die Prüfungen der Instrukteure und der Assistentinstrukteure. Der Maßstab für das Bestehen liegt bei 80 % in der Prüfung der Instrukteure und bei 75 % in der Prüfung der Assistentinstrukteure. Es gibt aber Unterschiede in den Erfordernissen.
In der Prüfung der Instrukteure gibt es 8 Fahrformen in 3 Bewertungskategorien. Der Prüfling muß für den Erfolg in der Prüfung den Maßstab für das Bestehen in allen 8 Fahrformen erfüllen.
Eine Fahrform wird von 3 Prüfern bewertet. Diese Fahrform gilt als erfolgreich, wenn 2 der 3 Prüfer den Prüfling als bestanden bewertet.
Der Maßstab für das Bestehen liegt bei 80 Punkten bei allen Fahrformen.
In der Prüfung der Assistentinstrukteure muß der Prüfling für den Erfolg in der Prüfung den Maßstab für das Bestehen in mindestens 7 der 9 Fahrformen erfüllen.
Eine Fahrform wird von 3 Prüfern bewertet. Diese Fahrform gilt als erfolgreich, wenn 2 der 3 Prüfer den Prüfling als bestanden bewertet.
Es gibt ein und dasselbe System der Punktbewertung sowohl in den „Badge Tests" vom 5. bis zum 1. Grad, als auch in den „Prize Testst".
Maßstäbe des Aneignens und des Beherrschens der Technik und Gesichtspunkte der Bewertung.
Die „Prize Tests" sind die höchsten Stufen der skitechnischen Prüfung.
Die Stufe „Crown" verlangt vom Skifahrer die Fähigkeit, aktiv zu fahren und sich mit Spielraum schnell, präzis und stabil zu bewegen.
Die Stufe „Technical" verlangt vom Skifahrer die Fähigkeit, sich schnell, präzis und stabil zu bewegen.
Der 1.Grad in den „Baget Tests" ist das Ziel des technischen Niveaus für die Skifahrer, die auf der einen Seite sich in Richtung der „Prize Tests" weiterentwickeln wollen, und auf der anderen Seite sich später als Instruteure engagieren wollen. Er verlangt die Fähigkeit, mit effektiver Technik stabil zu fahren.
Der 2. Grad in den „Badge Tests" verlangt die Fähigkeit, mit Parallelschwung sicher zu fahren.
Der 3. Grad in den „Badge Tests" verlangt vom Skifahrer, fähig zu sein, unter der Leitung des Skiinstrukteurs bzw. des Skilehrers auf der mittelschweren Abfahrt langgezogene und kurze Schwünge hintereinander zu fahren.
Der 4. Grad in den „Badge Tests" verlangt vom Skifahrer, fähig zu sein, auf der leichten und mittelschweren Abfahrt Schwünge hintereinander zu fahren.
Der 5. Grad in den „Badge Tests" verlangt vom Skifahrer, die Fähigkeit, Pflugbogen in anfänglicher Form zu fahren.
Situationen der Bewerber der Instrukteurenprüfungen in den letzten Jahren
Die Abbildungen „Anzahl der Bewerber und der Erfolgreichen in der Prüfung der Skiinstrukteure in den letzten Jahren" und „Anzahl der Bewerber und der Erfolgreichen in der Prüfung der Assistentskiinstrukteure in den letzten Jahren" zeigen die Situationen der Bewerber in den letzten Jahren.
Die Ausbildungslage wurde immer vom Wandel des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Umfeldes stark beeinflußt. Die Anzahl der Bewerber der Instrukteurenprüfung geht seit 2000 zurück. Um sich der Verringerung der Bewerber entgegenzusetzen und um dem Bedürfnis in der Gesellschaft mit immer mehrt älteren Menschen gerecht zu werden, mehr Instrukteuren im Bereich des lebenslangen Sporttreibens auszubilden, wurde in 2005 das System der Bewertungskategorien der Prüfung eingeführt. Zur gleichen Zeit wurde die Chancen für die sog. „Third Age" erweitert.
Das brachte eine leichte Verbesserung im Prozentsatz des Rückgangs. Bis 2004 betrug er etwa 6 %, dann verbesserte er sich auf etwa 3 %.
Die Rate des Bestehens der Prüfung bleibt bei etwa 67% durch die Ergänzungslehtgänge im Rahmen des Systems der Bewertungskategorien.
Die Assistentinstrukteurenprüfung ist die Basis des Instrukteurenausbildungwesens. Die Assistentinstrukteurenprüfung wird von den Mitgliedsverbänden durchgeführt. Hier geht die Anzahl der Bewerber beträchtlich zurück. Sie verringerte sich um mehr als 50% im Vergleich vor 10 Jahren. Es ist eine sehr ernste Situration.
Der Skiverband hofft, daß die Änderung im Prüfungswesen in 2005 Verhältnisse schuf, sich unkomplizierter der Prüfung zu unterziehen, und damit der Rückgang etwas verringert wurde.
„Badge Tests" und „Prize Tests"
In 2008 hatten insgesamt 28 090 Skifahrer Erfolg in den „Badge Tests": 4278 Erfolgreiche im 1. Grad; 7173 Erfolgreiche im 2. Grad; 8395 Erfolgreiche im 3. Grad; 6597 Erfolgreiche im 4. Grad und 1647 Erfolgreiche im 5. Grad.
Für die Bewerbung der „Prize Tests" ist es die Voraussetzung, daß man den 1. Grad im „Badge Test" hat. Der „Crown Prize" ist die obere Stufe und hatte 140 Erfolgreiche. Die „Technical Prize" ist die untere Stufe und hatte 702 Erfolgreiche.
In 2008 hatten 910 Bewerber im Assistentskiinstrukteurenprüfung, 660 Bewerber im Skiinstrukteurenprüfung erfolgreich.
Das Prüfungswesen in Japan ist unter dem Einfluß der gesellschaftlichen Verhältnissen vielen Herausforderungen gegenübergestellt wie z.B. dem Rückgang der Bewerber.


